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Die beliebtesten Artikel im Überblick

Steigerung der Resilienz globaler Supply Chains durch ganzheitliches Supplier Management

Steigerung der Resilienz globaler Supply Chains durch ganzheitliches Supplier Management

Wie müssen komplexe Lieferketten gestaltet sein, dass sie resilient gegenüber Risiken jeglicher Art sind und sich agil an dynamische Marktbedingungen anpassen? Wie lässt sich darüber hinaus eine kosteneffiziente Beschaffungsstrategie umsetzen, die dank intelligenter Bedarfsbündelung und optimierter operativer Beschaffungsprozesse zu spürbaren Kosteneinsparungen führt? Wie lässt sich das Zusammenspiel mit Lieferanten so optimieren, dass beide Seiten von…

Innovation im Fokus: Ein Interview mit SupplyOn Vorstand Dr. Stefan Brandner

Innovation im Fokus: Ein Interview mit SupplyOn Vorstand Dr. Stefan Brandner

Innovation ist einer unserer fünf Leadership-Werte. Erfahrt im Interview mit Vorstand Dr. Stefan Brandner, wie wir Innovation definieren, welche Rolle sie in unserer langfristigen Strategie spielt und wie wir sicherstellen, dass alle Mitarbeitenden hierarchieübergreifend und in allen Bereichen daran teilhaben können. Lernt interne Best Practices kennen und erfahrt, wie wir mit Herausforderungen wie Zeitmangel und…

Wachstumschancengesetz:  Deutschland goes eInvoicing

Wachstumschancengesetz: Deutschland goes eInvoicing

Am 22.März 2024 wurde in Deutschland das Wachstumschancengesetz von Bundestag und Bundesrat verabschiedet. Die Bundesregierung plant mit der Einführung des Gesetzes, den Wirtschaftsstandort attraktiver zu machen. Ein Teil des Wachstumschancengesetz ist die Einführung eines verpflichtenden eInvoicing für Deutschland. Über eine stufenweise Einführung elektronsicher Rechnungsformate soll der inländische Rechnungsverkehr digitalisiert werden. Das klare Ziel: Kein Papier…

Karriereentwicklung für IT-Führungskräfte: Erfolgswege und Empfehlungen von Mirjam und Maximilian

Wir haben Mirjam Schubert, Leitung SCC Shipping und Maximilian Schuderer, Manager PD&A Daisy, nach ihren persönlichen Karrierepfaden gefragt. Lernt im Interview ihre Karriereentwicklung für Führungskräfte, Tipps für eure Weiterentwicklung und Ratschläge für euren Karriereweg kennen.Könnt ihr uns kurz etwas über euren Werdegang bei SupplyOn erzählen? Wie seid ihr gestartet und wie habt ihr es geschafft, euch bis zu eurer aktuellen Position zu entwickeln?Maximilian: Meine Reise bei SupplyOn begann 2021 als Senior Software-Architekt im Bereich Visibility und Analytics. Zu dieser Zeit war unser Entwicklerteam noch überschaubar, nur drei oder vier Leute stark.Doch seitdem hat sich einiges getan – unser Team ist exponentiell gewachsen, auf über 30 Entwickler, die gemeinsam hochmoderne Full-Stack-Webanwendungen mit einem robusten Daten-Backbone entwickeln.Meine Rolle hat sich ebenfalls weiterentwickelt. Als technischer Team-Lead gestartet, habe ich mich auch auf disziplinarischer Ebene bewiesen und wurde zunehmend als Führungskraft wahrgenommen. Dieser Wandel wurde kürzlich durch eine offizielle Beförderung bestätigt.Mirjam: Mein Start bei SupplyOn war ähnlich. Im Supply Chain Collaboration-Team begann ich als Product Owner und brachte bereits Erfahrung aus der agilen Welt mit. Als SupplyOn 2019 auf SAFe-Methoden umstellte, war das für mich vertrautes Terrain.Die Struktur des Teams entwickelte sich parallel zu den wachsenden Anforderungen, und in dieser Phase übernahm ich die Rolle des Product Managers. Über die Jahre hinweg hat sich unser Entwicklungsteam quasi verdoppelt, und auch meine Verantwortlichkeit und Rolle wuchs kontinuierlich.Durch das weitere Wachstum und die sich verändernde Struktur von SupplyOn wurde ich schließlich zum Manager des Bereichs Shipping befördert, wodurch ich zusätzlich disziplinarische Verantwortung erhalten habe. Welche Rolle spielten Mentor*innen oder Vorbilder auf eurem Karriereweg? Mirjam: Vor meinem Berufseinstieg hatte ich das Glück, Vorbilder zu haben, die mich unterstützt und ermutigt haben. Ich möchte das Glück, was ich als junger Mensch hatte, an die Hand genommen zu werden, weitergeben.Insbesondere mein Engagement für die Ausbildung von Azubis bei SupplyOn war ein direktes Resultat davon. Mein Weg zur Führungskraft war geprägt von einem starken Fokus auf die Entwicklung meiner Mitarbeitenden und des Teams.Maximilian: Ich hatte vor meiner Zeit bei SupplyOn keine Mentor*innen oder Vorbilder, die meinen Karriereweg beeinflusst hätten. Im Gegenteil war meine Erfahrung nach meiner Berufsausbildung eher ernüchternd, da Führungskräfte mehr daran interessiert waren, Mitarbeitende möglichst schnell beim Kunden abzurechnen, anstatt sich um ihre Entwicklung zu kümmern.Diese Erfahrung war ein entscheidender Antrieb für mich, mich selbst weiterzuentwickeln und andere zu unterstützen. Schrittweise habe ich Verantwortung übernommen und mich aktiv in die Entwicklung meiner Mitarbeitenden und des Teams investiert.Bei SupplyOn habe ich ein Umfeld gefunden, wo mir die Freiheit und die Möglichkeit gegeben wird, mich selbst weiterzuentwickeln und zu beweisen.Hattest du ein konkretes Karriereentwicklungsziel, auf das du aktiv hingearbeitet hast und hast du deine persönliche und berufliche Entwicklung aktiv vorangetrieben?Mirjam: Teile der Aufgaben meiner Product Manager-Rolle hatte ich bereits bei meinem vorherigen Unternehmen ausgeübt. Die zusätzlichen Qualifikationen für die Position habe ich dann bei SupplyOn in enger Zusammenarbeit mit meiner Führungskraft erworben.Was meine Führungsqualifikationen anbelangt, stand die Entwicklung der Mitarbeitenden und des Teams für mich, wie bereits erwähnt, schon immer im Fokus. Ich bin fest davon überzeugt, dass ein Team nur dann sein volles Potenzial entfalten kann, wenn alle Mitglieder auf einem vergleichbaren Fähigkeitsniveau arbeiten.Aus diesem Grund betrachte ich es als meine Aufgabe, das Team durch Coaching zu unterstützen, gezielte Informationen bereitzustellen und sie dazu zu befähigen, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln.Mein starkes Interesse an der Begleitung von Auszubildenden führte dazu, dass ich die Aufnahme von Auszubildenden auch innerhalb meines Teams konkret aktiv gefördert habe. Darüber hinaus habe ich sogar einen Ausbilderschein erworben, da mir das Thema Ausbildung besonders am Herzen liegt.Durch diese Erfahrungen haben meine Vorgesetzten mein Potenzial als Führungskraft erkannt und mir mehr Verantwortung innerhalb der disziplinarischen Teamführung übertragen. Ich freue mich, in meiner neuen Position meine Leidenschaft für die Entwicklung von Mitarbeitenden und Teams weiter vertiefen zu können.Maximilian: In meiner Rolle als Senior Software-Architekt hatte ich bereits fachliche Leitungsaufgaben. Mein Ziel war es, diese fachliche Verantwortung auf die disziplinarische Leitung von Entwicklerteams auszuweiten.Bei SupplyOn bekam ich genau diese Möglichkeit. Ich engagierte mich aktiv in Vorstellungsgesprächen als technischer Part und war maßgeblich am Einarbeitungsprozess und der Weiterbildung neuer Entwickler beteiligt.Dieses Engagement war ein Schlüsselmoment für meine Entscheidung, mich auch in eine disziplinarische Führungsrolle weiterzuentwickeln. Noch bevor ich meine Führungskraft darauf ansprechen konnte, kam sie mir im nächsten Personalentwicklungsgespräch zuvor und bot mir an, einen Großteil unserer Full Stack Developer disziplinarisch zu führen.Gibt es bestimmte Schulungen, Weiterbildungen oder andere Maßnahmen, die du gerne jüngeren Mitarbeitenden empfehlen würdest, um sich persönlich und fachlich weiterzuentwickeln?Maximilian: In meinen Augen gibt es nicht die eine Schulung oder die eine Weiterbildung. Das ist höchst individuell. Entsprechend investiere ich auch pro Mitarbeitenden viel Zeit und Kraft in individuelle Weiterentwicklungspläne.Alle Mitarbeitenden haben individuelle Bedürfnisse und Ziele. Einige legen Wert auf Stabilität und möchten sich in ihrer Arbeit wohlfühlen, während sie sich kontinuierlich weiterentwickeln, besonders wenn sie familiäre Verpflichtungen haben. Anderen ist ihre Karriereentwicklung wichtiger, und sie streben möglicherweise den Architekturpfad an.Um als Entwickler bei SupplyOn zu wachsen, empfehle ich definitiv, sich Kenntnisse in Technologien außerhalb des eigenen Stacks anzueignen. Beispielsweise kann ich Frontend-Developern nur ans Herz legen, auch Backend-Technologien zu erlernen.Dies hilft nicht nur, die Schnittstellen innerhalb eines Produkts und Teams besser zu verstehen, sondern fördert auch eine ganzheitliche Sichtweise und stärkt die Zusammenarbeit im Team.Auch empfehle ich, sich mit Software-Architektur zu beschäftigen. Denn auch wenn ihr keine Software-Architekten werden möchtet, hilft euch das Wissen, einen umfassenden Überblick fürs Daily Business zu erhalten, Aufgaben besser zu verstehen, einzuschätzen und durchzuführen.Mirjam: Ich stimme Maxi zu. Mir ist noch wichtig zu betonen, dass es zwei Entwicklungsrichtungen gibt: horizontal und vertikal. Beide sind gleichwertig. Als Führungskraft ist man nicht bessergestellt. Wichtig ist, jeden individuell zu fördern und gemeinsam einen Entwicklungsplan zu erstellen. Es gibt verschiedene Schulungen, von Scrum bis zu Führungskräftetrainings, die je nach Hintergrund und Erfahrung sinnvoll sind.Ich sehe das als Dialog mit der Führungskraft: Wo siehst du dich? So sehe ich dich. Dabei sind alle Wege offen, sei es vertikal in der Hierarchie oder horizontal in anderen Rollen wie Projektmanagement oder die des Scrum Masters, je nach Stärken und Interesse.Das ist das Großartige an unserer Arbeit mit SAFe: Es gibt viele verschiedene Rollen und Entwicklungsmöglichkeiten. Wichtig ist zu verstehen, das, was hier gelernt wird, kann auch woanders gebraucht werden. Man lernt nicht für die Firma SupplyOn und man bildet sich auch nicht für sie weiter, sondern tatsächlich für sich selbst.Wenn man das verstanden hat, ist das ein ganz großer Mehrwert, der dann auch wiederum durch die eigene Motivation zu lernen, SupplyOn als Unternehmen zugutekommt.Gab es bestimmte Herausforderungen oder Hindernisse auf deinem Weg zu deiner jetzigen Position? Wie bist du damit umgegangen und welche Lektionen hast du daraus gelernt, die du gerne Berufseinsteigern weitergeben würdest, die eine ähnliche Karriere anstreben wie du?Mirjam: Vor meiner Zeit bei SupplyOn habe ich als Berufseinsteigerin persönlich erlebt, wie sich eine Arbeitsumgebung von verletzenden Äußerungen bis hin zu Mobbing entwickeln kann. Solche Erfahrungen können einen in jungen Jahren stark verunsichern. Ein Vorgesetzter, der einem sagt, dass man nicht gut genug ist, kann einen wirklich tief treffen. Man fühlt sich wertlos und zweifelt an sich selbst.Generell habe ich gelernt, dass es wichtig ist, nicht an sich, an den eigenen Stärken und Fähigkeiten zu zweifeln, auch wenn es schwerfällt. Zum Glück hatte ich damals jemanden, der sich für mich eingesetzt hat.Maximilian: Ich habe eine ähnlich herausfordernde Erfahrung bei einem früheren Arbeitgeber machen müssen. Meine damalige Führungskraft ließ mich ohne angemessene Einarbeitung in ein großes Industrieprojekt fallen. Trotz fehlender Unterstützung und klaren Defiziten im Onboarding-Prozess wurde von mir erwartet, sofort volle Leistung zu bringen. Als ich nach Unterstützung suchte, wurde mir geraten, die Branche zu verlassen, wenn ich nicht zurechtkomme.Bei SupplyOn hingegen habe ich eine völlig andere Erfahrung gemacht. Der Eintritt war hoch professionell und strukturiert. Ich wurde gründlich eingearbeitet und erfuhr von Anfang an eine starke Unterstützung durch meine Führungskräfte und Kolleg*innen. Diese positive und unterstützende Arbeitsumgebung hat mir gezeigt, wie wichtig eine gute Einarbeitung und ein starkes Team sind, um erfolgreich zu sein und sich weiterzuentwickeln.Ich würde jungen Mitarbeitenden empfehlen, für eure Bedarfe an Information, Kommunikation und Einarbeitung einzustehen. Sucht Gespräche. Und wenn diese nicht fruchten, vertraut euch selbst, hört auf euch. Lasst euch nicht von Hindernissen entmutigen, sondern nutzt sie als Chance, eure Fähigkeiten und eure Entschlossenheit zu stärken, um eure Ziele zu erreichen.Mirjam: Glücklicherweise ist es für mich auch bei SupplyOn anders. Ich erlebe, dass gegenseitige Wertschätzung und eine offene, auf Augenhöhe geführte Kommunikation hier eine zentrale Rolle spielen.Egal in welcher Position, alle Mitarbeitenden werden respektvoll behandelt und sind wichtig. Dieses kollaborative Umfeld, das von den Führungskräften vorgelebt wird, trägt maßgeblich zur positiven Arbeitsatmosphäre bei.Bewerbenden würde ich daher noch den Tipp mitgeben: Achtet bei der Wahl des Arbeitgebers auf die Unternehmenskultur und wählt Arbeitsumgebungen, die euch wertschätzen und ein unterstützendes Umfeld bieten. Möchtest du deine eigene Senior-Karriereentwicklung bei einem wertschätzenden IT-Unternehmen vorantreiben? Werfe einen Blick auf unsere offenen Stellen und bewirb dich noch heute!
Karriereentwicklung für IT-Führungskräfte: Erfolgswege und Empfehlungen von Mirjam und Maximilian

Supplier Performance Management: Wie sich die Lieferkette gezielt stärken lässt

Nur wer misst, kann auch managen heißt es so schön – und treffend. Das trifft insbesondere auf die Leistungsfähigkeit der Lieferkette zu. Disruptive Veränderungen und steigende Ansprüche an Kosteneffizienz, Qualität und Geschwindigkeit stellen diese vor besondere Herausforderungen. Nur wenn ihre Leistungsfähigkeit – oder Performance – adäquat gemessen wird, lässt sich die Lieferkette gezielt darauf ausrichten und optimieren.Dafür muss die Bewertung der Lieferantenleistungen ein umfassendes, ganzheitliches Bild zeichnen, das über die klassischen Key Performance Indicators (KPIs) hinausgeht. Das Bewertungsschema sollte zudem genügend Spielraum und Flexibilität mitbringen, um auf interne wie externe Veränderungen schnell reagieren zu können. Vor allem aber müssen die Leistungsbewertungen mit entsprechenden Implikationen versehen sein, sprich: den weiteren Umgang miteinander prägen. Dafür müssen die Bewertungskriterien transparent und allen Beteiligten zugänglich sein – und auch ein proaktiver, offener Austausch darüber stattfinden. Nur dann können beide Seiten gemeinsam an einem besseren Miteinander arbeiten.Ein gutes Supplier Performance Management zeichnet sich also durch sechs Faktoren aus: ganzheitlich, flexibel, verbindlich, transparent, proaktiv und kollaborativ. Doch was heißt das in der Praxis?Ganzheitliches Supplier ManagementMehr als „nur“ PerformanceKlassischen KPIs wie Lieferzeit, Pünktlichkeit (On Time Delivery, OTD), Zuverlässigkeit (On Time In Full, OTIF), Stückkosten, die Bestellbearbeitung (PO Collaboration) und Fehlerquoten (First Pass Yield, FPY) sind zweifellos wichtige Bewertungskriterien. Für ein ganzheitliches Bild gehört noch mehr dazu: Da sind zum einen qualitative Faktoren, wie beispielsweise die Reaktionszeit, Servicequalität, Reklamationsbearbeitung, Preisstabilität oder auch die Resilienz mit Blick auf verschiedenste Risikofaktoren.Eine andere wichtige Bewertungskategorie wird durch die Fähigkeiten des Lieferanten bestimmt, seine so genannten „Capabilities“. Hierzu gehören Faktoren wie seine Agilität und Flexibilität bei Änderungen, seine Innovationskraft und -geschwindigkeit, der Digitalisierungsgrad seiner Prozesse und nicht zuletzt Nachhaltigkeitsaspekte.Erst all diese Aspekte in Summe ergeben ein vollständiges Bild von der Lieferantenleistung. Wird ein Faktor bei der Bewertung vernachlässigt, kann das zu erheblichen Wettbewerbsnachteilen oder gar ernsthaften Compliance-Problemen führen, etwa mit Blick auf das Lieferkettengesetz in Deutschland oder den Supply Chain Act in den USA. Flexibles Supplier Performance ManagementMaßgeschneidert und schnell anpassbarJedes Unternehmen tickt anders. Und so sind auch die Lieferketten und Lieferantenbeziehungen individuell sehr verschieden. Das wirkt sich auf das Supplier Performance Management aus: welche Themenbereiche wie wichtig sind, welche Kriterien mit welchem Gewicht in welchen Score einfließen und wer intern auf welche Daten zugreifen kann – all das unterscheidet sich von Unternehmen zu Unternehmen erheblich.Entsprechend muss eine Supplier Performance Management-Lösung individuell anpassbar sein, will sie einen wertstiftenden Beitrag leisten. Wir bei SupplyOn haben daher besonders viel Wert auf eine hohe Konfigurierbarkeit unserer Performance Management-Lösung gelegt. Unternehmen können hier mit wenigen Klicks die Inhalte und Datenfelder einer Tabelle sowie Filter, Scorecards und Hierarchien selbst konfigurieren.Zudem lassen sich Unternehmensstrukturen hinterlegen, um ein multi-dimensionales Monitoring auf Bereichs-, Werks- oder Länderebene zu ermöglichen. Und auch das Dashboard ist individuell konfigurierbar. Bei organisatorischen Veränderungen oder verändertem Geschäftsumfeld können Unternehmen die Konfigurationen ganz einfach ohne weiteren Implementierungsaufwand anpassen – und ihr Supplier Performance Management jederzeit optimal für ihre sich ändernden Bedürfnisse einstellen. Verbindliches Supplier Performance ManagementRichtungsweisend für die BeschaffungDas Messen der Lieferantenleistung ist kein Selbstzweck. Als aktives Steuerungsinstrument für die Lieferkettenqualität kann das Supplier Performance Management nur fungieren, wenn es mit allen nachgelagerten Beschaffungsprozessen eng verzahnt ist. Die Supplier Performance ist in diesem Sinne das Stimmungsbild zu diesem Lieferanten, anhand dessen Unternehmen entscheiden, für welche Materialien und Prozesse (Ausschreibungen, Auktionen, Bestellungen und Verträge) dieser qualifiziert wird.Die Einkaufsabteilung kann damit sichergehen, dass nur Lieferanten ausgewählt werden können, die den unternehmensinternen Vorgaben entsprechen. Das sichert die Compliance in der Lieferkette.Damit dies auch bei globalen Konzernen mit sehr heterogener IT-Landschaft gewährleistet ist, lässt sich SupplyOn Performance Management via API nahtlos in interne Systeme einbinden. Die Lösung integriert sich ebenso mit anderen SupplyOn-Lösungen wie Supply Chain Collaboration, Sourcing und Qualitätsmanagement.Ziel all dieser Maßnahmen ist, einen ganzheitlichen Workflow zu erreichen, der zu einer kontinuierlichen Verbesserung der Supplier Performance – und damit auch der gesamten Lieferkette – führt.Transparentes Supplier Performance ManagementGleiches Verständnis auf Kunden- und LieferantenseiteEin Lieferant kann sich nur verbessern, wenn er weiß – und vor allem versteht! – wie er durch seinen Kunden bewertet wird. Welche Kennzahlen sind besonders wichtig, welche Faktoren fließen in einen Score ein – und was wird da jeweils eigentlich ganz konkret gemessen? All diese Fragen muss ein Lieferant für sich beantworten können, um seine eigenen Ziele entsprechend anzupassen und geeignete Verbesserungsmaßnahmen einzuleiten.Dafür können Unternehmen im SupplyOn Performance Management die Bewertungskategorien und Bewertungshierarchien mit ihren Lieferanten teilen. Lieferanten können anhand dieser kundenbasierten Struktur leichter nachvollziehen, wie es zu bestimmten Scores kommt. Dabei unterstützen auch Info-Buttons, die die Berechnung des jeweiligen KPIs näher erklären, sowie Ampelfunktionen.All das gewährleistet, dass beide Seiten die gleiche Sicht auf die Daten und damit auch ein gleiches Verständnis der Lieferanten-Performance haben. Proaktives Supplier Performance ManagementAutomatisiert Trends überwachenJe frühzeitiger Unternehmen und Lieferanten bei Performance-Problemen gegensteuern können, desto besser. Das erfordert aktuelle Daten. Über automatisierte Prozesse und API-Anbindungen fließen im SupplyOn Performance Management kontinuierlich alle Daten zeitnah zusammen. Trendauswertungen geben einen schnellen Überblick über Verbesserungen oder Verschlechterungen gegenüber den historischen Daten – langwierige Analysen sind somit passé. Unternehmen können damit proaktiv entsprechende Entwicklungs- und Verbesserungsmaßnahmen für ihre Lieferanten treffen und direkt im System hinterlegen.AI-Funktionalitäten werden zukünftig im SupplyOn Perfomance Management diesen proaktiven Ansatz noch weiter ausbauen, in dem sie den Lieferanten ebenfalls automatisiert Optimierungspotenziale aufzeigen und entsprechende Maßnahmen vorschlagen.Kollaboratives Supplier Performance ManagementGemeinsam an einem Strang ziehenDie Beziehung zwischen Kunde und Lieferant ist keine Einbahnstraße. Vielmehr lebt sie von einer produktiven Zusammenarbeit auf beiden Seiten. Genau diesen kollaborativen Gedanken sollte auch das Supplier Performance Management widerspiegeln. Denn unterschiedliche Perspektiven führen schnell zu Missverständnissen und dem Gefühl ungerechtfertigter Bewertungen, wenn man sich nicht darüber austauscht.So ist laut den Kundendaten vielleicht der Score für die pünktliche Lieferung (OTD) im letzten Monat nur bei 80 statt wie zuvor bei 100. Im Austausch mit dem Lieferanten stellt sich dann aber heraus, dass unwetterbedingte Unfälle und Staus für die verspätete Lieferung verantwortlich waren – also Faktoren, die außerhalb der Kontrolle des Lieferanten lagen. Entsprechend können dann beide Parteien im gegenseitigen Einvernehmen den Score auch anpassen.Für diesen Austausch zwischen Kunde und Lieferant bietet das SupplyOn Performance Management komfortable Kommentarfunktionen, die Möglichkeit, Maßnahmen aufzusetzen und ein integriertes Supplier Self Assessment. Hierbei können Lieferanten ihre eigene Performance oder Capabilities darstellen und darüber in einen kollaborativen Austausch mit ihren Kunden treten.Doch die Zusammenarbeit betrifft nicht nur Einzel-Scores. Vielmehr geht es auch darum, dass Kunde und Lieferant gemeinsam daran arbeiten, die Lieferanten-Performance insgesamt zu verbessern.FazitDie Einbettung aller sechs Aspekte in das Supplier Performance Management führt zu harmonischeren Beziehungen, da sie eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe ermöglicht. Lieferanten werden somit als gleichwertige Business Partner eingestuft, die gemeinsam mit ihren Kunden an einem Strang ziehen – immer mit dem Ziel, die Prozesse und die Kollaboration kontinuierlich zu optimieren. Lieferanten können hierzu ihre Aktivitäten und Maßnahmen ganz gezielt auf die Wünsche ihrer Kunden ausrichten und kontinuierlich ihren Fortschritt analysieren. Unternehmen ermöglicht es, ihre Lieferanten effizient zu entwickeln und so die eigene Wettbewerbsposition zu stärken.In der Kombination dieser beiden Perspektiven stellt das Supplier Performance Management einen wichtigen Hebel dar, die gesamte Lieferkette resilienter, effizienter und nachhaltiger aufzustellen.Bei SupplyOn integrieren wir diese beiden Perspektiven, indem wir eng mit Unternehmen und Lieferanten zusammenarbeiten. Auf diese Weise sammeln wir kontinuierlich wertvolles Feedback von beiden Seiten, um unsere Lösung kontinuierlich zu erweitern, neueste technologische Fortschritte zu integrieren und stetig weiter zu verbessern. Unternehmen und Lieferanten können mit SupplyOn Supplier Performance Management optimal zusammenarbeiten und der Konkurrenz gemeinsam immer einen Schritt voraus bleiben.
Supplier Performance Management: Wie sich die Lieferkette gezielt stärken lässt

Business Continuity: Notfallplan für den Fall, dass Ihr Lieferant Opfer einer Cyber-Attacke wird

Leider gelingt es Cyber-Kriminellen immer wieder, sich Zugriff auf die IT-Infrastruktur von Unternehmen zu verschaffen und die Daten zu verschlüsseln, um anschließend hohe Summen für deren „Entschlüsselung“ zu fordern. Die Auswirkungen auf die betroffenen Unternehmen sind verheerend! Oft dauert es mehrere Monate, bis sie wieder wie vor dem Angriff arbeiten können. Selbst wenn Ihr Unternehmen für diesen Fall vorgesorgt hat: Was, wenn es einen Ihrer wichtigen Lieferanten trifft? Wie lange können Sie weiter produzieren, ohne von ihm beliefert zu werden? Wie können Sie die Geschäftsbeziehung weiter geordnet abwickeln, wenn die EDI-Verbindung gekappt ist und die E-Mail-Kommunikation nicht mehr möglich ist?Getreu dem Motto „Vorsicht ist besser als Nachsicht“ bieten wir von SupplyOn unseren Kunden die Konzeption eines Notfallplan für solche Fälle an – und zwar bevor der Katastrophenfall eintritt. Ziel des Plans ist es, innerhalb von 24 Stunden gemeinsam mit den betroffenen Unternehmen eine geordnete und betreute Zusammenarbeit zu implementieren und zu unterstützen. Dabei können sämtliche Bestellarten wie z.B. JIT/JIS, Orders, KANBAN oder VMI, usw. eingebunden werden. Hierfür erarbeiten unsere Experten im ersten Schritt gemeinsam mit dem Kunden einen individuellen Notfallplan und definieren die erforderlichen Anpassungen und Maßnahmen. Im zweiten Schritt werden die Vorbereitungen für den Notfall definiert. Nach der Definition aller erforderlichen Maßnahmen steht die Kommunikation der Pläne – natürlich in Papierform - mit allen wichtigen Kontaktinformationen auf dem Plan. Dadurch ist sichergestellt, dass im Fall der Fälle zum Beispiel auch über private Mobil-Telefone die richtigen Stellen in Ihrem Hause informiert werden.Sollte der Notfall eintreten, veranlassen Sie gemeinsam mit dem betroffenen Lieferanten die Sofortmaßnahmen und legen mit SupplyOn die weiteren Schritte fest. Dazu zählt eine sofortige Registrierung und Aktivierung des Lieferanten auf der SupplyOn-Plattform sowie die Übernahme der offenen und aktuellen Bestellungen und Lieferabrufe in die Lösung Supply Chain Collaboration. Gemeinsam mit unseren Consultants werden dann die ersten Schritte mit dem Lieferanten durchgeführt und überwacht. Das Betreuungsangebot von SupplyOn gibt den betroffenen Lieferanten Sicherheit und vermeidet unnötige Verzögerungen und Rückfragen beim Customer Support.Das von SupplyOn angebotene Paket unterstützt Ihre Lieferanten bei den ersten Schritten aus dem Chaos und auf dem Weg zu einem geordneten Fertigungsbetrieb. Zusätzlich wird ein Übergreifen der Schadsoftware auf Ihr Unternehmen durch die Zwischenschaltung der SupplyOn-Plattform verhindert und sichergestellt, dass der Geschäftsbetrieb wie zuvor elektronisch abgewickelt werden kann.Neugierig geworden? Dann setzen Sie sich unten mit uns in Verbindung.
Business Continuity: Notfallplan für den Fall, dass Ihr Lieferant Opfer einer Cyber-Attacke wird

Feedback für berufliche Weiterentwicklung: Sabines Top-Tipps

Im Interview teilt Sabine Moudilou, Managerin Portal UI/UX, die bei SupplyOn durch Offenheit und gezieltes Feedback ihre berufliche Weiterentwicklung vorangetrieben hat, ihre wertvollen Erfahrungen und Tipps zum Thema Feedback und Selbstentwicklung. Erfahre, wie konstruktives Feedback dir helfen kann, deine beruflichen Ziele zu erreichen.Kannst du uns kurz deinen Werdegang bei SupplyOn skizzieren und beschreiben, welche Bedeutung Feedback für dich persönlich hat?Sabine: Klar, gerne. Ich habe 2016 bei SupplyOn als Werkstudentin angefangen. Nach dem Uniabschluss habe ich als Consultant unsere Kunden bei der Implementierung unserer SCC-Lösungen unterstützt. Danach wechselte ich ins Supplier Onboarding Team und übernahm meine erste Teamlead-Position. Seit etwa drei Jahren bin ich nun in der Produktentwicklung bei SRM & Portal als Managerin tätig und unterstütze UX Designer, Product Manager und Product Experts in ihrem täglichen Arbeiten.Feedback war für mich schon immer unglaublich wichtig. Ich bin offen für Feedback und gebe selbst auch gerne zeitnahes Feedback. Ich sehe es als Möglichkeit, zu lernen und mich weiterzuentwickeln. Die Rückmeldungen, die ich von meinen Kolleg*innen bekommen habe, waren besonders wertvoll, weil ich von grandiosen Expert*innen in ihren Bereichen lernen konnte. Vor allem zu Beginn meiner Karriere hat mir das enorm geholfen.Welche Strategien hast du angewendet, um konstruktives Feedback von Kolleg*innen und Führungskräften einzuholen? Gibt es spezifische Methoden, die du empfehlen würdest?Sabine: Ich versuche, Feedback aktiv einzuholen, sei es nach Präsentationen oder in Vorbereitung auf wichtige Meetings. Oft frage ich direkt, wie sie meine Arbeit finden, ob ich die Inhalte verständlich transportiert habe und was ich verbessern könnte. Besonders wichtig finde ich es, am Jahresende explizit um Feedback zu bitten, unabhängig von formalen Zielvereinbarungsgesprächen. Das gibt mir die Möglichkeit, meine Leistungen und Herausforderungen des Jahres umfassend zu reflektieren.Letztes Jahr habe ich für mich ein 360-Grad-Feedback initiiert. Dabei habe ich rund 35 Kolleg*innen aus verschiedenen Abteilungen und Hierarchieebenen um ihre anonyme Rückmeldung gebeten. Zu diesem Zeitpunkt war ich in meine neue Position gewechselt und wollte sicherstellen, dass ich in der Art, wie ich diese Rolle lebe, in die richtige Richtung gehe.Das war eine spannende Erfahrung und hat mir sehr geholfen, unterschiedliche Perspektiven zu bekommen. Es war nicht nur wertvoll für meine berufliche Weiterentwicklung, sondern auch für mich persönlich sehr wertschätzend. Es hat wieder einmal die gute Kollegialität bei SupplyOn gezeigt, denn die Kolleg*innen haben sehr viel Zeit und Mühe in meine Bewertung investiert, dafür bin ich sehr dankbar.Gemeinsames Reflektieren und das Erweitern der Perspektiven und Wahrnehmungen finde ich äußerst wertvoll. Ich gebe auch meiner Führungskraft relativ oft Feedback, was etwa meine Wahrnehmung von Präsentationen, Events oder Meetings anbelangt. Besonders in unseren regelmäßigen Jour Fixe Terminen, die wöchentlich stattfinden, gibt es die Gelegenheit, strukturiert Feedback zu geben.Diese Wahrnehmungsabfragen und Spiegelungen werden sehr positiv aufgenommen. Natürlich darf Feedback auch spontan sein, etwa direkt nach einer gelungenen Präsentation. Dennoch ist der Schlüssel zu qualitativ hochwertigem Feedback meiner Ansicht nach eine gute Vorbereitung. Wenn Feedback gut durchdacht und vorbereitet ist, ist es besonders hilfreich.Wie gehst du persönlich mit Feedback von Kolleg*innen und Führungskräften um, insbesondere wenn es kritisch oder herausfordernd ist?Sabine: Zunächst einmal ist Zuhören für mich essenziell. Ich versuche, das Feedback wirklich zu verstehen, und wenn es schwierig ist, schlafe ich eine Nacht darüber. Danach spreche ich erneut mit der Person, um eventuelle Unklarheiten zu klären. Manchmal bespreche ich das Feedback auch mit anderen Kolleg*innen, um eine zweite Meinung einzuholen und es besser einordnen zu können.Kannst du ein Beispiel dafür geben, wie du anhand von konkretem Feedback wachsen konntest?Sabine: Ein konkretes Beispiel ist meine aktuelle Position im Produktbereich. Ich war offen für neue Chancen. Aber ohne die Empfehlungen und das Feedback meiner Kolleg*innen und Führungskräfte, was etwa meine Stärken anbelangt, wäre ich nicht auf die Idee gekommen, mich für diese Position in einem für mich noch fremden Fachbereich zu interessieren.Ich habe das Feedback, mich in diese Stelle zu entwickeln, als Möglichkeit gesehen, mich weiterzuentwickeln. Die neue Position war eine große Lernkurve, und ich bin dankbar für die Gelegenheit, über den Tellerrand hinauszuschauen und mich in einem neuen Bereich zu beweisen. Was würdest du Personen raten, die Angst davor haben, Feedback einzuholen, weil sie sich verletzlich fühlen?Sabine: Ich verstehe diese Angst sehr gut. Feedback einzuholen, erfordert Mut, aber es ist eine wertvolle Gelegenheit, aus der Komfortzone herauszukommen und zu wachsen. Es hilft, darauf zu vertrauen, dass die meisten Kolleg*innen ehrliches und konstruktives Feedback geben wollen, um zu unterstützen. Außerdem zeigt es, dass man sich wirklich weiterentwickeln möchte.Eine gute Vorbereitung auf die Feedbackgespräche kann zusätzlich Sicherheit geben. Je häufiger man Feedbacks einfordert, desto mutiger wird man auch in dem Prozess. Ich empfehle, sich bei Unsicherheit beim Einholen von Feedback an den Projekten und Initiativen des vergangenen Jahres entlangzuhangeln.Reflektiere über die Herausforderungen, die du hattest, sowie über deine Erfolge und Glücksmomente. Wo hat es gezwickt, wo bist du gegebenenfalls an Grenzen gestoßen, aber wo bist du auch über dich hinausgewachsen? Überlege dir konkrete Fragen, die du stellen willst, um gezieltes und hilfreiches Feedback zu erhalten.Zusätzlich kann es hilfreich sein, Feedback auch außerhalb der regulären Zielvereinbarungsgespräche einzuholen, beispielsweise durch ein 360-Grad-Feedback. Das zeigt nicht nur deine Bereitschaft zur Selbstentwicklung, sondern stärkt auch die Zusammenarbeit im Team.Für deine eigene Karriereentwicklung kann ich dir nur ans Herz legen, hinzuhören, wo andere dich sehen, wie sie deine Stärken einschätzen. Ich würde mich freuen, wenn mein Erfahrungsbericht hilft, mutiger mit Feedback umzugehen, dich zu trauen, ein solches einzufordern und die eigene Karriere voranzutreiben.Bereit, den nächsten Schritt in deiner Karriere zu machen? Bewirb dich jetzt bei uns und erlebe, wie wertvolles Feedback und eine starke Teamkultur deine berufliche Entwicklung vorantreiben können! Zu unseren Stellenanzeigen
Feedback für berufliche Weiterentwicklung: Sabines Top-Tipps

Anpfiff: SupplyOn beim Charity Company Championship 2024

Wenn mein Outlook keine E-Mails versteckt hat und meine Erinnerung nicht täuscht, war SupplyOn im Juli 2014 erstmalig beim MCCC (Munich City Company Championship) am Start. Zu der Zeit fand auch die Fußball-Weltmeisterschaft statt und das deutsche Team holte den Titel. An das 7:1 gegen Brasilien im Halbfinale erinnern wir uns bestimmt alle. 🙂Aber zurück zum aktuellen Jahr – zehn Jahre später: Zum ersten Mal fand der MCCC nicht im Sportpark Nymphenburg, sondern in Aschheim statt. Die Veranstalter waren sich, nach eigener Aussage, nicht sicher, ob die Verlegung der Location angenommen werden würde. Doch die Sorgen waren unbegründet.24 Mannschaften nahmen an der Veranstaltung teil und ermöglichten so einen optimalen Turniermodus. Wie im Jahr 2023 übernahm Jimmy Hartwig die Schirmherrschaft. Er war wieder Live vor Ort und begrüßte die Spieler und Spielerinnen. Das traditionelle Foto mit allen Teams wurde geschossen und dann begann die Gruppenphase auch schon. Von Losglück konnten wir allerdings nicht sprechen: Mit Accenture und Hartmann Consulting (Turniersieger 2023) waren zwei sehr starke Gegner in unserer Gruppe.Erfreulicherweise gab es fünf Neuzugänge in der SupplyOn Mannschaft. Wie auch in den Jahren fanden wir keine Gelegenheit, vorab gemeinsam zu trainieren. Somit waren die anderen Teams im Vorteil und die sportlichen Erfolge blieben aus. Fairerweise muss man sagen, dass einige Kollegen und Kolleginnen noch den B2run (Mittwoch, 17.07.2024) in den Knochen hatten.Leider gab es auch einen Verletzten, nicht durch einen Gegner, sondern durch ein unscheinbares Loch auf dem ansonsten top gepflegten Rasen. An der Stelle die besten Wünsche und eine schnelle Genesung für unseren Kollegen! Fairplay wurde bei allen Spielen großgeschrieben und es gab keine bösen Fouls.Das Organisations-Team (Pascal und dem Team Die Gastgeber) hat sich wieder richtig ins Zeug gelegt und alle mit Essen und Getränken versorgt. Es hat an nichts gefehlt, 1000 Dank dafür!Verdienter Turniersieger wurde dann die Mannschaft von „Die Gastgeber“. Sie setzen sich gegen unseren Gruppengegner Accenture durch. Herzlichen Glückwunsch zum Titel.Wir hatten viel Spaß beim MCCC 2024 und werden sicherlich 2025 wieder teilnehmen.
Anpfiff: SupplyOn beim Charity Company Championship 2024

Agiler und effizienter dank integriertem S&OP- und Kapazitätsmanagements

Um auf dem dynamischen Markt von heute die Nase vorn zu haben, müssen Sie agil, effizient und kundenorientiert sein. Durch die Integration von Sales and Operations Planning (S&OP) auf der Einkäuferseite und einem modernen Kapazitätsmanagement auf der Lieferantenseite erreichen Sie eine unvergleichliche Supply Chain Excellence. Durch diese strategische Integration optimieren Sie nicht nur den Einsatz Ihrer Ressourcen, sondern erzielen auch erhebliche finanzielle Vorteile.Warum S&OP mit Lieferanten-Kapazitätsmanagement integrieren?Verbesserte Prognosegenauigkeit: Synchronisieren Sie Ihre Absatzprognosen mit den Produktionsplänen der Lieferanten, um Ihre Bestellungen präzise zu steuern. Die Vorteile liegen in der Minimierung von Fehl- und Überbeständen, der Steigerung der Kundenzufriedenheit und der Senkung der Kosten.Optimierte Ressourcenauslastung: Nutzen Sie die Produktionskenntnisse Ihres Lieferanten, um sicherzustellen, dass die Ressourcen effizient genutzt werden. Dies führt zur Senkung der Betriebskosten und zur Steigerung der Produktivität durch eine ausgewogene Verteilung der Arbeitslast.Verbesserte Reaktionsfähigkeit auf den Markt: Schaffen Sie eine schnelle Anpassung an Marktveränderungen durch Datenaustausch in Echtzeit und kooperative Planung. Kürzere Vorlaufzeiten und eine verbesserte Fähigkeit, Kundenwünsche umgehend zu erfüllen, führen zu einer höheren Kundenzufriedenheit.Kostenreduzierung und Gewinnmaximierung: Optimierung der Lagerbestände und Reduzierung von Abfall und Leerlauf durch die integrierte Planung zwischen Ihnen und Ihren Lieferanten. Optimierte Bestände und die Vermeidung von Produktionsunterbrechungen aus der Lieferkette führen zu einer Verbesserung der Gewinnspanne und des Cashflows und damit zu einer höheren Rentabilität.Die Vorteile der Integration von S&OP mit dem Lieferanten-Kapazitätsmanagement liegen auf der Hand. Allerdings bedarf es eines strukturierten Ansatzes und der richtigen Werkzeuge, um diese Vorteile zu realisieren. Unternehmen benötigen eine systematische Strategie, um ihre Lieferantenbeziehungen von traditionellen Käufer-Verkäufer-Interaktionen in echte strategische Partnerschaften umzuwandeln. Die folgenden Schritte zeigen, wie sich ein solches Ökosystem aufbauen und pflegen lässt - digitale Lösungen wie SupplyOn Capacity Management ermöglichen dabei eine nahtlose Zusammenarbeit und Transparenz in Echtzeit.Strategische Schritte zum Aufbau eines erfolgreichen Ökosystems mit Ihren ZulieferernAufbau von kooperativen Beziehungen: Fördern Sie starke Partnerschaften mit Ihren Lieferanten durch transparente Kommunikation und Vertrauen. Führen Sie regelmäßige gemeinsame Meetings durch und nutzen Sie Kooperationsplattformen wie SupplyOn Capacity Management für einen nahtlosen Informationsaustausch.Entwickeln Sie gemeinsame Forecasting-Prozesse: Stimmen Sie Ihre Bedarfsprognosen mit den Kapazitäten der Lieferanten durch gemeinsame Planung und integrierten Datenaustausch ab. Richten Sie monatliche Sitzungen ein, in denen Einkäufer und Lieferanten gemeinsam Prognosen und Kapazitätspläne überprüfen und anpassen, unterstützt durch eine nahtlose Integration der S&OP-Planung mit dem Kapazitätsmanagement von SupplyOn.Führen Sie regelmäßig Kapazitätsbewertungen durch: Bewerten und verstehen Sie die Kapazitätsbeschränkungen und -fähigkeiten Ihrer Lieferanten. Die Kapazitätsmanagement-Lösung von SupplyOn zeigt frühzeitig aufkommende Engpässe auf und hilft, potenzielle Engpässe proaktiv zu managen.Nutzen Sie erweiterte Analysen und Szenarienplanung: Bewerten Sie verschiedene Nachfrage- und Kapazitätsszenarien, um sich auf Marktschwankungen vorzubereiten. Was-wäre-wenn-Analysetools für Stresstests von Lieferkettenszenarien und die Entwicklung von Notfallplänen sowie SupplyOn Capacity Management-Simulation der besten Kapazitätsstrategien helfen, Engpässe zu vermeiden und sichern finanzielle Vorteile.Stimmen Sie Leistungsmetriken ab: Legen Sie gemeinsame KPIs fest, um die Leistung in der gesamten Lieferkette zu messen und voranzutreiben. Die gemeinsame Überwachung von Metriken wie Prognosegenauigkeit, Durchlaufzeit und Service Level Performance sichert eine zuverlässige Supply Chain und senkt die Kosten.Verbessern Sie Flexibilität und Reaktionsfähigkeit: Implementierung agiler Supply-Chain-Praktiken zur schnellen Anpassung an Nachfrageänderungen. Die Digitalisierung mit SupplyOn Capacity Management ermöglicht flexible Fertigungsvereinbarungen und agile Produktionspläne.Schöpfen Sie das volle Potenzial Ihrer Supply Chain aus!Durch die Integration von S&OP und SupplyOn Capacity Management schaffen Sie eine belastbare, reaktionsfähige und hocheffiziente Supply Chain. Diese strategische Ausrichtung optimiert nicht nur die Ressourcennutzung, sondern führt auch zu erheblichen finanziellen Gewinnen.Erleben Sie die Transformation:Demand Management: Erzielen Sie genaue Prognosen und optimale Lagerbestände.Kapazitätsmanagement: Effiziente Nutzung der Lieferantenkapazität zur Kostensenkung.Finanzielle Ergebnisse: Steigern Sie Ihren Umsatz, verbessern Sie Ihren Cashflow und maximieren Sie Ihre Rentabilität.Machen Sie den nächsten Schritt in Richtung Supply Chain Excellence. Setzen Sie sich noch heute mit uns in Verbindung, um zu erfahren, wie unsere integrierte S&OP- und Kapazitätsmanagement-Lösung Ihr Unternehmen voranbringen kann.Ihr Erfolg ist unsere Priorität. Lassen Sie uns gemeinsam eine bessere Supply Chain aufbauen!
Agiler und effizienter dank integriertem S&OP- und Kapazitätsmanagements

Wachstumschancengesetz: Deutschland goes eInvoicing

Am 22.März 2024 wurde in Deutschland das Wachstumschancengesetz von Bundestag und Bundesrat verabschiedet. Die Bundesregierung plant mit der Einführung des Gesetzes, den Wirtschaftsstandort attraktiver zu machen. Ein Teil des Wachstumschancengesetz ist die Einführung eines verpflichtenden eInvoicing für Deutschland. Über eine stufenweise Einführung elektronsicher Rechnungsformate soll der inländische Rechnungsverkehr digitalisiert werden. Das klare Ziel: Kein Papier und keine PDFs mehr. Als elektronische Rechnung wurden zwei Standardformate festgelegt, X-Rechnung und ZUGFeRD. X-Rechnung ist eine reines XML-Format und bereits seit ein paar Jahren im Business-to-Government Umfeld bekannt.ZUGFeRD hingegen ist ein hybrides Format. Hier wird eine für den Menschen lesbar und interpretierbar PDF-Rechnung in eine maschinenlesbare XML-Datei eingebettet.Die genaue Timeline der Einführung und wer wann betroffen ist hier im Überblick: Ab 2025 müssen alle Unternehmen in der Lage sein, E-Rechnungen in den von der Regierung definierten Formaten zu empfangen. Unabhängig von der Unternehmensgröße bzw. vom Umsatz. 2027 ist es nur noch kleineren Unternehmen mit weniger als 800.000 Euro Jahresumsatz erlaubt, PDF- und Papier-Rechnungen zu versenden. Ab 2028 sind diese Formate nicht mehr erlaubt. X-Rechnung und ZUGFeRD Rechnungen werden dann der neue Standard sein. Die Verwendung von alternativen elektronischen Rechnungsformaten bleibt erlaubt, solange die Formate mit der EU Norm EN16931 konform sind. EDIFACT war lange umstritten. Die Wirtschaftsverbände haben dafür plädiert, diesen Übertragungsweg beizubehalten. Die Regierung ist diesem Wunsch nachgekommen und erlaubt EDI als Übertragungsweg weiterhin – unter den folgenden Bedingungen: Die EDI-Datenformate müssen der EU-Norm EN16931 entsprechen und es bedarf einer bilateralen Vereinbarung zwischen Sender und Empfänger, also Kunde und Lieferant. Beim eInvoicing Modell an sich hat sich Deutschland, anders als andere Länder, gegen eine zentrale Regierungsplattform entschieden. Rechnungen müssen zwar den neuen Formaten entsprechen, der Übertragungsweg darf aber frei gewählt werden. Damit geht Deutschland einen anderen Weg als Länder wie Italien, in denen alle Rechnungen über eine zentrale Regierungsplattform gesendet werden müssen.Die Einführung des verpflichtenden eInvoicings in Deutschland dient als Vorbereitung für die geplante EU-Reform VIDA. VIDA steht für „VAT in the Digital Age“ und ist eine Initiative der EU. Laut des aktuellen Zeitplans sollen ab 2028 auch EU-Rechnungen, die zwischen zwei EU-Ländern ausgetauscht werden, nur noch in einem strukturierten und maschinenlesbaren Format erlaubt sein, also EN16931 konform.Gleichzeitig ist mittels VIDA die Einführung eines einheitlichen Steuermeldesystems geplant. Der Plan der EU sieht vor, sowohl auf nationaler als auch EU-Ebene zentraleSteuermeldeplattformen einzuführen. Pro EU-Land melden die Unternehmen die Steuerdaten an die nationale Plattform, die wiederum die Daten an das zentrale EU-Portal weitergibt. Die E-Rechnung bildet für Deutschland damit die Grundlage zur Einführung des einheitlichen Steuermeldesystems im Zuge von VIDA.SupplyOn entwickelt derzeit ein Invoicing Add-on für Deutschland, mit dem es möglich sein wird, 100% der innerdeutschen Rechnungen im Rechnungseingang zu verarbeiten – unabhängig davon, ob der Lieferant bei SupplyOn registriert ist oder nicht. Neben der Entgegennahme der Rechnungen und Konvertierung in ein gewünschtes Zielformat, übernimmt SupplyOn auch die vollständige Validierung aller Rechnungen gegen Vorgängerbelege wie der Bestellung. Eine Anreicherungen von zusätzlichen Rechnungsdaten kann SupplyOn ebenfalls vornehmen. Alles mit dem Ziel, auf Kundenseite eine möglichst vollständige Automatisierung der Eingangsrechnungen mit einer Dunkelbuchungsquote von über 90% zu erreichen.
Wachstumschancengesetz:  Deutschland goes eInvoicing

Lieferanten entdecken das neue Performance Management

Die Supplier Community versammelt sich wieder zu einem informativen und abwechslungsreichen Event. Ziel ist es dieses Mal, die zukünftige Performance-Management-Lösung kennenzulernen. Bei der Veranstaltung erhalten die Lieferanten erste Einblicke in einer Live-Demo von Produkt-Expertinnen. In einer Podiumsdiskussion hören sie sowohl die Kunden- als auch die Lieferantenseite, wenn es um den Wandel vom SupplyOn Performance Monitor zum neuen SupplyOn Performance Management geht. In diesem Blog erfahren Sie mehr über die Highlights der Veranstaltung, die Funktionen der neuen Lösung und die Erkenntnisse aus der Podiumsdiskussion mit Gästen von Bosch, ZF und Klüber Lubrication.Das Supplier Community Event brachte Lieferanten, Beschaffungsspezialisten und Supply Chain Manager aus verschiedenen Branchen zusammen. Der Anlass? Die Zusammenarbeit zu fördern, sich über bewährte Praktiken austauschen und die neuesten Fortschritte in der Entwicklung des Performance Managements vorstellen. Kundenstimmen hörenMit einer Video-Botschaft eröffnen Andrei Antipov (Director Purchasing) und Andreas Alber (Senior Manager) von Bosch die Veranstaltung. Sie betonen die Wichtigkeit der digitalen Transformation in der Zusammenarbeit mit Lieferanten und stellten ihre Pläne mit dem neuen SupplyOn Performance Management vor. Verschiedene Funktionen wie Echtzeit-Feedback und Leistungsbewertungen sollen dazu beitragen, Qualität und Effizienz zu erhöhen. Die Initiative von Bosch zielt darauf ab, stärkere, transparente und nachhaltige Partnerschaften mit Lieferanten aufzubauen.  Aufbruch in eine neue ÄraDer Mittelpunkt der Veranstaltung ist die Vorführung des neuen Performance Management. Es verspricht, die Art und Weise, wie Unternehmen die Leistung ihrer Lieferanten verwalten, bewerten und verbessern, deutlich zu vereinfachen. Zu den wichtigsten Merkmalen der Lösung gehören: Datenanalyse in EchtzeitDie Lösung nutzt fortschrittliche Datenanalysen, um Einsicht in die Leistung von Lieferanten zu erhalten. Die User können über ein intuitives Dashboard nicht nur die traditionellen Key Performance Indicators (KPIs) wie Qualität, Anlieferung, Kosten und Service Levels überwachen, sondern auch verschiedene Softfacts und strategische KPIs. Automatisierte BerichterstattungVorbei sind die Zeiten der manuellen Datenerfassung und Berichterstattung. Die Lösung automatisiert diese Prozesse, gewährleistet Genauigkeit und spart wertvolle Zeit. Mit wenigen Klicks können anpassbare Berichte erstellt werden, die detaillierte Leistungsübersichten und Trendanalysen bieten. Performance ScorecardsLieferanten erhalten Performance Scorecards, die ihre Stärken und verbesserungswürdigen Bereiche aufzeigen. Diese Scorecards fördern die Transparenz und unterstützen die kontinuierliche Verbesserung. Risiko-MinimierungDie Lösung umfasst fundierte Funktionen für das Risikomanagement. Sie bewertet potenzielle Risiken, indem sie die finanzielle Situation der Lieferanten, die Einhaltung von Vorschriften und die Einhaltung vertraglicher Verpflichtungen überwacht und so eine proaktive Risikominderung ermöglicht. Collaboration FeaturesIntegrierte Tools für die Zusammenarbeit erleichtern die nahtlose Kommunikation zwischen Unternehmen und ihren Lieferanten. Probleme können umgehend angegangen werden, und Verbesserungspläne können gemeinsam entwickelt werden, was eine gemeinsame Ausrichtung und gegenseitigen Nutzen gewährleistet.Während der Veranstaltung haben die Lieferanten die Möglichkeit, sich freiwillig an der weiteren Entwicklung der Lösung zu beteiligen und während der Testphase Feedback zu geben. Darüber hinaus können sie in Live-Umfragen abstimmen, welche zusätzlichen Funktionen sie sich für die Lösung wünschen. Sneak Preview: Praktische AnwendungDie Anwesenden haben die Möglichkeit, die Lösung im Rahmen einer Live-Demonstration näher kennenzulernen. Unter meiner Anleitung, Maria-Pia (Product Owner), und den hilfreichen Fragen von Patricia (Supplier Onboarding-Spezialistin) erkunden die Lieferanten die Funktionen der Lösung. Sie erfahren aus erster Hand, wie sie ihre Lieferantenmanagement-Prozesse optimieren können. Die Sneak Preview stößt auf begeistertes Feedback, und viele Teilnehmer und Teilnehmerinnen äußeren sich positiv über das Potenzial der Lösung zur Verbesserung ihrer Lieferkettenabläufe. Podiumsdiskussion: Erfahrungen von BranchenexpertenEin Höhepunkt des Supplier Community Events ist zweifellos unsere Podiumsdiskussion mit Branchenexperten zu unserem Schwerpunktthema: Überwachung und Steuerung der Liefer- und Qualitätsleistung.Bruno Paris (Quality Engineer, Corporate Supplier Quality Management) erläutert, wie ZF verschiedene SupplyOn-Lösungen im Bereich des Lieferanten-Qualitätsmanagements einsetzt, wie z.B. Project Management, Problem Solver und Performance Monitor für die Verwaltung von APQP-Projekten, Reklamationen, 8D und Leistungsdaten. Er betont, dass über 4.500 Lieferanten den Performance Monitor für monatliche Qualitäts- und Logistik-KPI-Updates nutzen, um ihre Leistungen auf globaler Ebene monatlich zu monitoren.Marcus Hylla erläutert den Einsatz des Performance Monitors bei Klüber Lubrication aus der Sicht eines Lieferanten. Er beschreibt, wie sie mit der Lösung den Datenaustausch mit ihren Kunden abwickeln und äußert den Bedarf an einer automatisierten Lösung, um in Zukunft noch mehr Zeit zu sparen.In der Diskussion geht es unter anderem um das Potenzial von KI zur Straffung von Prozessen, zur proaktiven Analyse und zur Bereitstellung interaktiver Chatbots. Ich möchte mich bei allen unseren Rednern für die Einblicke aus vielen verschiedenen Perspektiven bedanken.Die neue Performance-Management-Lösung ist ein leistungsfähiges Instrument, um die Performance zu steigern, Risiken zu reduzieren und die Lieferantenbeziehungen zu stärken. In Bezug auf KI sehen wir ein großes Potenzial, die Datenanalyse zu beschleunigen und die Entscheidungsfindung im Performance Management zu erleichtern. Beim diesem Supplier Community Event wird nicht nur Lösung vorgestellt. Es geht vor allem auch um den gemeinschaftlichen Ansatz und Teamgeist für zukünftige Kunde-Lieferant-Beziehungen. 
Lieferanten entdecken das neue Performance Management

Innovation im Fokus: Ein Interview mit SupplyOn Vorstand Dr. Stefan Brandner

Innovation ist einer unserer fünf Leadership-Werte. Erfahrt im Interview mit Vorstand Dr. Stefan Brandner, wie wir Innovation definieren, welche Rolle sie in unserer langfristigen Strategie spielt und wie wir sicherstellen, dass alle Mitarbeitenden hierarchieübergreifend und in allen Bereichen daran teilhaben können. Lernt interne Best Practices kennen und erfahrt, wie wir mit Herausforderungen wie Zeitmangel und Scheitern umgehen, um stets den Status quo zu hinterfragen und proaktiv nach Möglichkeiten für Verbesserungen unseres Leistungsangebotes zu suchen. Wie definiert SupplyOn Innovation?Stefan: Wir orientieren uns hierbei an gängigen Definitionen: Wir unterscheiden in Innovationen, bei denen der technologische Neuigkeitsgrad sehr hoch ist. Dazu gehören z.B. Innovationen, die für existierende Märkte disruptiv sind und somit den Markt komplett verändern können. Das Smartphone, das Software-as-a-Service-Konzept oder auch Plattform-Geschäftsmodelle sind typische Beispiele hierfür.Auf der anderen Seite gibt es Innovationen, bei denen mit existierenden Technologien der Kundenmehrwert kontinuierlich gesteigert wird. Diese Innovationen sind unterteilt in inkrementelle Innovationen, also kleinere Optimierungen von existierenden Produkten, und in nachhaltige Innovationen, also wesentliche Erweiterungen eines Produktes, um die eigene Marktposition langfristig abzusichern. Übertragen auf die genannten Beispiele bedeutet dies, dass sich die Anbieter in diesen ursprünglich disruptiven Märkten kontinuierlich verbessern müssen. Der Kunde entscheidet sich nicht für den Anbieter, der mit einem disruptiven Produkt als Erster einen neuen Markt definiert hat, sondern für denjenigen, von dem er sich den größten Nutzen für die Zukunft verspricht. Welche Rolle spielt Innovation in unserer langfristigen Strategie?Stefan: Unsere Kunden stehen vor ständig steigenden Herausforderungen. Störungen in der Supply Chain sind mittlerweile an der Tagesordnung. Der Kostendruck steigt aufgrund der hohen Entwicklungskosten z.B. in die Elektromobilität kontinuierlich an. Kurze Entwicklungszyklen erhöhen das Risiko für Qualitätsprobleme. Und seit einigen Jahren kommen noch die Einhaltung von Umwelt- und Sozialstandards sowie die Dekarbonisierungsziele der Industrie hinzu. Deshalb müssen wir als Lösungsanbieter immer am Puls der Zeit sein.Wir haben bereits mit der Gründung im Jahr 2000 auf das disruptive Plattform-Geschäftsmodell gesetzt, dessen Daseinsberechtigung ist heute größer als je zuvor. Unser Hauptfokus ist deshalb die kontinuierliche Optimierung der bestehenden Lösungen und Dienstleistungen, unter anderem mit den neuen Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz, sowie die regelmäßige Entwicklung von neuen Lösungen im Rahmen unseres nach wie vor innovativen Geschäftsmodells. Aber auch disruptive Innovationen dürfen wir nicht außer Acht lassen. Wir müssen die technologischen Entwicklungen eng verfolgen, bewerten und auch selbst testen. Nur so können wir eine fundierte, mittel- und langfristig tragfähige Strategie entwickeln. Inwieweit wird Innovation als gemeinsame Verantwortung aller Mitarbeitenden betrachtet, und wie wird diese Verantwortung gefördert und unterstützt? Stefan: Uns ist es sehr wichtig, dass möglichst viele Mitarbeitenden auf allen Ebenen in direktem Kundenkontakt stehen. Ihre vielfältigen Perspektiven und Erfahrungen dienen als Grundlage, um Bedürfnisse und Trends frühzeitig zu erkennen und innovative Lösungen zu entwickeln. Diese kundenorientierte Herangehensweise bildet das Fundament unserer gemeinsamen Verantwortung für Innovationen bei unseren Produkten, aber auch bei unseren Dienstleistungen.Im Einklang mit unserem Führungsverständnis "LOVE TO LEAD", das auch den Wert von Selbstentwicklung einschließt, ermutigen wir aktiv unsere Mitarbeitenden, kontinuierlich ihre Fähigkeiten zu erweitern und zu verbessern.In diesem Rahmen fördern wir aktuell beispielsweise intensiv die persönliche Weiterentwicklung im Bereich der künstlichen Intelligenz. Aber auch firmeninterne Hackathons sowie die Teilnahme an Konferenzen sind essenziell, um möglichst vielen Mitarbeitenden auch das Umfeld und die Zeit zu geben, den eigenen Blick zu erweitern.  Wir sehen Innovation als unabhängig von der Hierarchie und erwarten, dass auf jeder Ebene entsprechende Innovationen identifiziert und vorangetrieben werden. Wir setzen hierbei stark auf das Thema Eigenverantwortung und freuen uns über jede Mitarbeiterin und jeden Mitarbeiter, der selbst die Initiative ergreift und mutige Vorschläge macht.Führungskräfte spielen hierbei eine entscheidende Rolle als Vorbilder und sind in der Verantwortung, unser Verständnis vom Umgang mit Innovationen zu leben und zu fördern.  Wie gehen wir mit Scheitern und Fehlern um, die oft Teil des Innovationsprozesses sind, und wie nutzen wir diese Erfahrungen, um uns weiterzuentwickeln und zu verbessern?Stefan: Durch die Anwendung des Scaled Agile Frameworks (SAFe) in unserer Produktentwicklung sind wir in der Lage, mit Innovationen strukturiert umzugehen. Mir persönlich ist der Prozess sehr wichtig. Je besser wir das Kundenproblem durchdrungen und je enger wir das Lösungskonzept mit den Kunden abgestimmt haben, desto höher ist die Erfolgswahrscheinlichkeit bei der Umsetzung von Innovationen.Dennoch können Innovationen auf unerwartete Hürden stoßen, die dazu führen, dass wir bestimmte Themen pausieren oder auch komplett stoppen. Das sehen wir aber nicht als Scheitern an, sondern als einen strukturierten Prozess, um auf der einen Seite mögliche Chancen wahrzunehmen, aber auch um Fehlinvestitionen frühzeitig zu begrenzen.Es gibt aber auch Themen, bei denen wir aus Time-to-Market-Gründen den Prozess abkürzen müssen. Dann ist es wichtig, dass wir unsere Fortschritte regelmäßig bewerten und unser Vorgehen zügig an die jeweils neuen Erkenntnisse anpassen. Hier sind regelmäßige Reviews, um kontinuierlich zu lernen und uns ständig zu verbessern, umso wichtiger. Wir wissen, dass wir bei diesem deutlich agileren Vorgehen auch Fehler machen. Wir nehmen das bewusst in Kauf. Da wir bei einigen Themen gegen Start-ups antreten, haben wir entschieden, bei ausgewählten Themen auch wie ein Start-up zu arbeiten. Der Vorteil ist allerdings, dass unser Start-up-Bereich auf eine komplette Betriebs- und Support-Organisation sowie auf das Business-Netzwerk mit über 140.000 Unternehmen in 70 Ländern zugreifen kann. Welche konkreten Best-Practice-Beispiele kennst du, oder hast du weiterführende Tipps zum Thema Innovation für die Mitarbeitenden?Stefan: Wir haben vielfältige Beispiele: Mit unserer SRM-Suite sind wir wohl der einzige Anbieter, der Einkaufs- und Qualitätsprozesse so breit abbildet und gleichzeitig so tief integriert. Das Gleiche trifft auf die Integration der Supply-Chain- mit den Transport-Management-Prozessen zu, für die wir gemeinsam mit Bosch und Eurolog den VDA Logistik Award gewonnen haben. Aber auch der digitale Produktzwilling, der im ersten Schritt für die Nachvollziehbarkeit von Qualitätsproblemen entwickelt wurde und mittlerweile die technologische Basis für viele weitere Anwendungsfälle ist, hat mich sehr beeindruckt.Die konsequente Digitalisierung erfordert aber neben den SupplyOn Lösungen auch ein umfassendes Dienstleistungsangebot. Deshalb müssen wir auch hier mit Innovationen ansetzen. Ein Best-Practice-Beispiel kommt aus dem Onboarding-Team mit dem sogenannten Supplier Community Modell. Hier übertragen wir aus dem SupplyOn-eigenen Studio regelmäßig Informationsveranstaltungen zu aktuellen Supply Chain Themen. Dies können Expertengespräche zum Beispiel über Nachhaltigkeit sein oder auch Gespräche mit Kundenvertretern, die ihre Digitalisierungsstrategie vorstellen. Die Idee des Supplier Community Modells wurde im Team eigenständig entwickelt und perfekt umgesetzt. Natürlich gab es bei der Investitionsentscheidung auch kritische Stimmen, aber das Team hat konsequent für ihre Idee gekämpft und jetzt freuen wir uns auf ca. 1.000 Teilnehmer pro Veranstaltung.Als jüngstes Best-Practice-Beispiel möchte ich noch die Entwicklung unserer vollumfänglichen ESG-Suite nennen. Hier haben wir uns mit einer neuen schlanken Organisation den spezifischen Marktgegebenheiten angepasst. Das Team ist mit viel Verantwortung, aber auch entsprechender Entscheidungsbefugnis ausgestattet. Es hat diese Herausforderung vorbildlich angenommen und geht nicht nur bei der Produktentwicklung, sondern auch bei anderen Prozessen, wie z.B. beim Go-to-Market oder User Support, neue Wege. Innovation bedeutet nämlich auch, dass wir unsere Organisation und unsere Prozesse hinterfragen müssen und wo notwendig, auch grundlegend andere Wege einschlagen.Externen Lesenden und potenziellen Bewerbenden empfehle ich, unsere Unternehmenskultur und Arbeitsweise näher kennenzulernen, indem ihr euch aktiv mit unseren aktuellen Projekten und Erfolgsgeschichten auseinandersetzt.Wenn ihr Teil eines innovativen Teams sein und eure Fähigkeiten in einem dynamischen Umfeld einbringen möchtet, laden wir euch herzlich ein, euch bei uns als Arbeitgeber zu bewerben und gemeinsam die Zukunft der Supply Chain zu gestalten: Zu unseren Stellenanzeigen 
Innovation im Fokus: Ein Interview mit SupplyOn Vorstand Dr. Stefan Brandner

5 Key-Take-aways aus dem Gartner Supply Chain Symposium/Xpo 2024

Mit über 4.000 Teilnehmern war SupplyOn beim Gartner Supply Chain Symposium/ Xpo 2024 in Orlando dabei. Gemeinsam haben wir uns getauscht und neue Einblicke in die aktuellen Supply-Chain-Trends und -Technologien gewonnen, um Lieferketten noch widerstandsfähiger zu machen.Hier sind meine 5 wichtigsten Erkenntnisse aus dieser inspirierenden Veranstaltung:Resilienz & Risiken: Die Lieferkette war schon immer herausfordernd und anfällig, sogar vor der globalen Pandemie. Doch heute sind Störungen häufiger und gravierender geworden. Analysten raten zu Anpassungen in den Lieferketten, um von einem "antifragilen" Zustand wegzukommen. Der Schwerpunkt muss auf der Widerstandsfähigkeit und dem Risikomanagement liegen, während gleichzeitig proaktive Strategien zur Erreichung der Widerstandsfähigkeit eingeführt werden müssen.KI/Datengestützte Entscheidungsfindung: Genaue und aktuelle Daten waren für Lieferketten schon immer von entscheidender Bedeutung. Unternehmen müssen sich die Möglichkeiten der Datenanalyse zunutze machen, um verwertbare Erkenntnisse zu gewinnen, Abläufe zu optimieren und fundierte Entscheidungen auf jeder Ebene der Lieferkette zu treffen.Digitale Transformation: Unternehmen müssen die digitale Transformation in ihren Lieferketten umfassend vorantreiben: neue Technologien müssen genutzt werden, um Transparenz, Flexibilität und Effizienz in der gesamten Lieferkette zu verbessern.ESG/Nachhaltigkeit: Mein Eindruck ist, dass die USA bei ESG-Anforderungen bisher nicht besonders schnell war, aber dieses Thema gewinnt an Bedeutung, zumal die globalen Anforderungen die USA auf vielfältige Weise betreffen. Gartner hob hervor, dass ESG in der Lieferkette zunehmend an Bedeutung gewinnt. Aus Rücksichtnahme auf unseren Planeten und unser Zusammenleben muss ein Unternehmen seinen CO2-Fußabdruck reduzieren, ethische Beschaffungspraktiken sicherstellen und soziale Verantwortung fördern, um auf dem globalen Markt wettbewerbsfähig zu bleiben und gleichzeitig Kosten zu senken.Partnerschaften: Partnerschaften sind für das Wachstum und die Zusammenarbeit innerhalb der Lieferkette unerlässlich. Strategische Allianzen mit Lieferanten, Kunden, Stakeholdern und Lösungsanbietern sind entscheidend, um Innovationen voranzutreiben, Risiken zu minimieren und gemeinsame Werte zu schaffen.Eine Partnerschaft mit SupplyOn kann Ihre Lieferkette widerstandsfähiger machen.SupplyOn bietet ein umfassendes Angebot an digitalen Supply-Chain-Lösungen, die sich an den wesentlichen Erkenntnissen der aktuellen Veranstaltung orientieren. Seit mehr als 20 Jahren arbeitet SupplyOn mit Unternehmen zusammen, um deren digitale Transformation zu beschleunigen, die Widerstandsfähigkeit zu erhöhen, die Nachhaltigkeit zu fördern, die Zusammenarbeit zu unterstützen und datengestützte Erkenntnisse zu nutzen, um in der heutigen dynamischen Geschäftswelt Wettbewerbsvorteile zu erzielen.
5 Key-Take-aways aus dem Gartner Supply Chain Symposium/Xpo 2024